Kirche neu erleben unter dem Sternenhimmel
Die Regionen Naturpark Sölktäler Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen und zählen zu den dunkelsten Landschaften Mitteleuropas. Wenn sich hier über den Kirchen das Himmelszelt mit seinen tausenden Sternen und der leuchtenden Milchstraße öffnet, entsteht ein besonderer Raum zum Innehalten, Staunen und Nachdenken.
Gemeinsam setzen die Seelsorgeräume Oberes Ennstal und Eisenwurzen, der Naturpark Sölktäler sowie der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ein zukunftsweisendes Zeichen für den Schutz der natürlichen Nacht, für gelebte Schöpfungsverantwortung und für neue Wege der Begegnung. Dafür wurden rund um ausgewählte Kirchen Anpassungen an der Beleuchtung: Warme nach unten gerichteter Beleuchtung reduziert Lichtverschmutzung, macht die Kirche und den beeindruckenden Sternenhimmel darüber besonders gut sichtbar und trägt gleichzeitig zum Schutz der natürlichen Nacht bei.
Neue Sternenschauplätze, die zum Verweilen in der Nähe der Kirchen einladen, Sternenwanderungen, Podcasts und spirituelle Impulse ergänzen die bestehenden Angebote der Kirche und laden dazu ein, Natur, Stille und Glauben neu zu entdecken. So werden Kirchen zu offenen Orten zwischen Himmel und Erde: zukunftsgerichtet, nachhaltig und nah an den Menschen und der Natur. Orte, an denen das Staunen über die Schöpfung den Blick
weitet, Gemeinschaft stärkt und Glaube als lebendige Quelle von Hoffnung, Orientierung und
Zuversicht erfahrbar wird.
Ermöglicht wurde die Umsetzung durch die Innovationsförderung der Katholischen Kirche Diözese Graz-Seckau, die neuen und innovativen Wege kirchlicher Begegnung unterstützt.
„Unter dem Sternenhimmel wird vieles kleiner, manches klarer und die Schönheit der
Schöpfung auf besondere Weise spürbar.“
Podcast Folge 1: Pater Ulrich Diel über den Nachthimmel und Sternenplätze

Podcast Folge 2: Mag. Elisabeth Rexeis über Seelsorge und den Nachthimmel

Bildrecht: Zoltán Kolláth,






